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Korrekturlesen von Masterarbeiten: Was professionelles Korrekturlesen auszeichnet

Wer das Korrekturlesen der eigenen Masterarbeit in Auftrag gibt, steht vor einer Entscheidung, die schwieriger ist als sie zunächst erscheint: Es gibt viele Anbieter, die Korrekturlesen für Masterarbeiten anbieten, aber erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen ihnen. Was ein professionelles Korrekturlesen von einem oberflächlichen unterscheidet, ist für Auftraggeber häufig schwer zu beurteilen, weil man selbst keine Möglichkeit hat, alle Fehler zu finden, die der Korrektor gefunden oder übersehen hat.

Dieser Ratgeber beschreibt das Korrekturlesen von Masterarbeiten aus der Perspektive der Leistungsqualität: Was leistet professionelles Korrekturlesen konkret? Wie geht ein qualifizierter Korrektor vor? Was unterscheidet professionelles von laienhaftem Korrekturlesen? Und wie erkennt man als Auftraggeber, ob man eine gute Leistung erhalten hat?

Was professionelles Korrekturlesen von Masterarbeiten ausmacht

Professionelles Korrekturlesen von Masterarbeiten ist mehr als das Finden und Korrigieren offensichtlicher Tipp- und Grammatikfehler. Was es auszeichnet, ist eine systematische, methodisch strukturierte Überprüfung des Texts auf mehreren Ebenen, durchgeführt von einer qualifizierten Person mit ausreichenden Kenntnissen der deutschen Sprache, der Konventionen wissenschaftlichen Schreibens und, idealerweise, des Fachgebiets, in dem die Masterarbeit geschrieben ist.

Was professionelles Korrekturlesen von einer Korrektur durch Freunde oder Kommilitonen unterscheidet, ist nicht nur die Qualifikation des Korrektors, sondern auch seine Unabhängigkeit: Ein professioneller Korrektor hat keine soziale Beziehung zum Autor, die ihn dazu bringt, Kritik zu mildern oder unangenehme Wahrheiten zu vermeiden. Er liest den Text mit dem einzigen Ziel, ihn besser zu machen, ohne Rücksicht auf die Gefühle des Autors. Diese Unabhängigkeit ist ein strukturelles Qualitätsmerkmal, das ein professionelles Korrektorat von einem Gefälligkeitskorrektorat unterscheidet.

Was zum Leistungsumfang eines vollständigen Korrekturdurchgangs gehört

Was der Leistungsumfang eines vollständigen professionellen Korrekturdurchgangs für eine Masterarbeit umfasst, lässt sich in mehrere Kategorien unterteilen. Die erste Kategorie ist die Korrektheit: Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion werden auf der Ebene des Einzelworts und des Satzes geprüft und korrigiert. Die zweite Kategorie ist der Stil: Wissenschaftlicher Ausdruck, Satzkonstruktion und Ausdruckspräzision werden geprüft und ggf. alternative Formulierungen vorgeschlagen. Die dritte Kategorie ist die formale Konsistenz: Einheitliche Verwendung von Fachbegriffen, konsistente Formatierung und Übereinstimmung von Inhaltsverzeichnis und Kapitelüberschriften werden geprüft.

Was ein vollständiges Korrektorat nicht umfasst: inhaltliche Veränderungen, die die wissenschaftliche Argumentation betreffen. Ein Korrektor kann sagen, dass eine Formulierung unklar ist, und eine klarere Alternative vorschlagen. Was er nicht tun sollte: inhaltliche Argumente ergänzen, Schlussfolgerungen umformulieren oder Hypothesen verändern. Diese Grenze zwischen sprachlicher Verbesserung und inhaltlicher Veränderung ist fundamental für die wissenschaftliche Integrität der Arbeit.

Was einen qualifizierten Korrektor auszeichnet

Was einen qualifizierten Korrektor für Masterarbeiten auszeichnet, sind drei Kompetenzebenen. Die erste Ebene ist die Sprachkompetenz: tiefgreifende Kenntnisse der deutschen Grammatik und Rechtschreibung, inklusive der Kommaregeln, der Kasusverwendung und der Nominalisierungskonventionen des wissenschaftlichen Deutschen. Diese Sprachkompetenz geht über das hinaus, was ein Muttersprachler ohne spezifische Ausbildung hat.

Die zweite Ebene ist die Textkompetenz: Kenntnisse der Konventionen wissenschaftlichen Schreibens, also wie ein wissenschaftlicher Text strukturiert ist, welchen Stil er hat, welche Argumentationslogik er verfolgt und welche Signposting-Mittel er verwendet. Ein Korrektor ohne Textkompetenz kann Grammatikfehler finden, aber er kann nicht beurteilen, ob ein Satz wissenschaftlich angemessen formuliert ist. Die dritte Ebene ist die Fachkompetenz: Kenntnisse des wissenschaftlichen Fachgebiets, in dem die Masterarbeit geschrieben ist, die eine Beurteilung der Fachterminologie und der fachspezifischen Schreibkonventionen ermöglichen.

Fachkompetenz als Qualitätsmerkmal

Fachkompetenz ist das am häufigsten unterschätzte Qualitätsmerkmal beim Korrekturlesen von Masterarbeiten. Was einen Korrektor ohne Fachkompetenz von einem mit Fachkompetenz unterscheidet: Ein Korrektor ohne Fachkompetenz kann korrekte Grammatik und stilistisch verständliche Formulierungen sicherstellen. Was er nicht kann: beurteilen, ob der Begriff korrekt verwendet wird, ob die Abkürzung dem Fachstandard entspricht, oder ob die Formulierung einer Hypothese den methodologischen Konventionen des Faches folgt.

Was das konkret bedeutet: Eine psychologische Masterarbeit, die von jemandem ohne Kenntnisse der APA-Konventionen korrigiert wird, kann grammatikalisch korrekt und stilistisch verständlich sein und dennoch fachspezifische Stilfehler enthalten, die ein kompetenter Korrektor mit Psychologiekenntnissen sofort erkennt. Wer ein Korrektorat in Anspruch nimmt, sollte deshalb fragen, ob der Korrektor Kenntnisse im Fachgebiet der Masterarbeit hat.

Wie ein professioneller Korrektor vorgeht

Was ein professioneller Korrektor beim Korrekturlesen einer Masterarbeit methodisch tut, unterscheidet sich erheblich von einem einmaligen Durchlesen mit Korrekturstift. Ein professioneller Korrektor führt typischerweise mehrere spezialisierte Korrekturdurchgänge durch, von denen jeder einen anderen Fokus hat. Dabei nutzt er die Kommentar- und Überarbeitungsfunktionen des Textverarbeitungsprogramms, um alle Änderungen nachvollziehbar zu dokumentieren.

Was beim ersten Durchgang eines professionellen Korrektors typischerweise passiert: Er liest den gesamten Text durch, ohne sofort zu korrigieren, um einen Überblick über die Qualität des Texts, die häufigsten Fehlertypen und die spezifischen Problemstellen zu gewinnen. Dieser erste Lesedurchgang ist eine Investition, die den folgenden spezialisierten Durchgängen eine fundierte Grundlage gibt. Ein Korrektor, der ohne vorherigen Gesamtüberblick sofort zu korrigieren beginnt, arbeitet weniger systematisch und findet deshalb weniger.

Mehrere spezialisierte Korrekturdurchgänge

Nach dem ersten orientierenden Lesedurchgang führt ein professioneller Korrektor mehrere spezialisierte Durchgänge durch. Was ein typischer Korrekturdurchgang-Plan für eine Masterarbeit enthält: Erstens ein Durchgang für sprachliche Korrektheit (Grammatik, Rechtschreibung, Kommasetzung), zweitens ein Durchgang für Stil und Ausdruck (Satzkonstruktion, Wortwahl, Präzision), drittens ein Durchgang für formale Konsistenz (Terminologie, Formatierung, Quellenangaben), und viertens ein Durchgang für strukturelle Aspekte (Überschriftenübereinstimmung, Seitenzahlen, Inhaltsverzeichnis).

Was diese Mehrgang-Methodik gegenüber einem einzigen Durchgang leistet: Die Fehlerdetektionsrate ist erheblich höher, weil die Aufmerksamkeit in jedem Durchgang auf einen engeren Fehlertyp fokussiert ist. Was dabei kognitiv passiert: Ein Korrektor, der in einem einzigen Durchgang alle Fehlertypen gleichzeitig sucht, verteilt seine Aufmerksamkeit auf zu viele Dimensionen und übersieht in jeder davon mehr Fehler als ein spezialisierter Durchgang. Die Mehrgang-Methodik ist deshalb nicht nur gründlicher, sondern auch effizienter.

Die Qualität der Kommentierung

Was die Qualität eines professionellen Korrektordurchgangs am sichtbarsten macht, ist die Kommentierungsqualität: die Art und Weise, wie der Korrektor seine Änderungen und Kommentare im Dokument kommuniziert. Was eine gute Kommentierung auszeichnet: Sie ist nachvollziehbar, erklärt bei nicht-offensichtlichen Änderungen, warum die Änderung vorgenommen wurde, und gibt bei unklaren Stellen nicht nur einen Kommentar (hier unklar), sondern einen oder mehrere konkrete Alternativformulierungsvorschläge.

Was eine schlechte Kommentierung auszeichnet: Sie ist nicht nachvollziehbar, korrigiert Fehler ohne Erklärung, sodass der Autor nicht lernt, warum die ursprüngliche Formulierung falsch war, oder sie gibt nur Kommentare ohne konkrete Lösungsvorschläge. Ein Korrektor, der an einer Stelle schreibt „Formulierung überarbeiten“ ohne anzugeben, was daran problematisch ist und wie man es besser formulieren könnte, gibt dem Autor wenig verwertbares Feedback.

Was die Kommentierungsqualität außerdem zeigt: Ob der Korrektor den Text verstanden hat. Ein Kommentar, der zeigt, dass der Korrektor den wissenschaftlichen Kontext der kommentierten Stelle verstanden hat, ist überzeugender als ein Kommentar, der rein sprachlich formuliert ist, ohne den wissenschaftlichen Kontext zu berücksichtigen.

Unterschied zwischen Profi und Laie beim Korrekturlesen

Was den Unterschied zwischen einem professionellen und einem laienhaften Korrekturlesen konkret ausmacht, lässt sich an mehreren Merkmalen ablesen. Das erste Merkmal ist die Vollständigkeit: Ein professioneller Korrektor findet Fehler auf allen Ebenen des Texts, nicht nur die offensichtlichsten. Ein Laie findet typischerweise die auffälligsten Tipp- und Grammatikfehler, übersieht aber subtilere Kommasetzungsfehler, stilistische Schwächen und Terminologieinkonsistenzen.

Das zweite Merkmal ist die Konsistenz: Ein professioneller Korrektor wendet seine Korrekturen konsistent über den gesamten Text an. Wenn ein Fehlertyp in Kapitel zwei gefunden und korrigiert wird, wird derselbe Fehlertyp auch in Kapitel fünf gefunden und korrigiert. Ein laienhafter Korrektor macht häufig inkonsistente Korrekturen: Denselben Fehler korrigiert er an einer Stelle, übersieht ihn aber an einer anderen.

Das dritte Merkmal ist die Begründbarkeit: Ein professioneller Korrektor kann für jede Korrektur eine Regel oder Konvention benennen, die sie rechtfertigt. Ein laienhafter Korrektor macht häufig intuitive Korrekturen, die er nicht begründen kann und die deshalb manchmal falsch sind. Was dabei passiert: Intuitive Korrekturen, die nicht auf einer expliziten Regelkenntnis basieren, können selbst Fehler einführen, also eine korrekte Formulierung durch eine falsche ersetzen.

Was man als Ergebnis erwarten darf

Was man als Auftraggeber eines professionellen Korrektorats einer Masterarbeit erwarten darf: das korrigierte Dokument mit allen Änderungen im Überarbeitungsmodus (Track Changes) nachvollziehbar dokumentiert; Kommentare zu nicht-offensichtlichen Änderungen und zu Stellen, an denen der Autor eine Entscheidung treffen muss; und, wenn vereinbart, einen kurzen Bericht über die häufigsten Fehlertypen und allgemeine Qualitätsbeobachtungen.

Was man nicht erwarten darf: eine vollständige Überarbeitung des Texts, die inhaltliche Argumentationen verbessert; ein Ghostwriting, das fehlende Inhalte ergänzt; oder eine Garantie, dass nach dem Korrektorat keine Fehler mehr im Text vorhanden sind. Ein professioneller Korrektor arbeitet auf hohem Niveau, aber er ist kein fehlerfreies System. Was in einem guten Vertrag steht: eine Beschreibung der Leistung, die klar abgrenzt, was der Korrektor tut und was nicht.

Überarbeitungsmodus und Kommentarfunktion

Was die technische Grundlage eines professionellen Korrektordurchgangs ist: der Überarbeitungsmodus (Track Changes) in Word oder LibreOffice, der alle Änderungen am Text farblich markiert und nachvollziehbar dokumentiert. Was dieser Überarbeitungsmodus für den Auftraggeber leistet: Er sieht genau, was der Korrektor verändert hat, kann jede einzelne Änderung akzeptieren oder ablehnen und versteht durch die Kommentare, warum die Änderungen vorgenommen wurden.

Was ein Korrektor, der den Überarbeitungsmodus nicht verwendet, sondern Änderungen direkt in den Text einarbeitet, dem Auftraggeber entzieht: die Möglichkeit, jede Änderung zu beurteilen und zu entscheiden, ob man zustimmt. Ein Text, der ohne Überarbeitungsmodus korrigiert zurückkommt, enthält Änderungen, die man nicht sehen kann, nicht beurteilen kann und nicht selektiv ablehnen kann. Das ist ein strukturelles Problem, das die Kontrolle des Auftraggebers über seinen eigenen Text erheblich verringert.

Wie man die Qualität des Korrekturdurchgangs beurteilt

Was man als Auftraggeber tun kann, um die Qualität des erhaltenen Korrektordurchgangs zu beurteilen: Erstens prüft man, ob der Korrektor die offensichtlichen Fehler gefunden hat. Man weiß, welche Fehler man selbst beim Schreiben gemacht hat, und kann prüfen, ob der Korrektor diese gefunden hat. Wenn er offensichtliche Fehler übersehen hat, ist das ein Zeichen für unzureichende Gründlichkeit. Zweitens prüft man, ob die Kommentare nachvollziehbar und informativ sind. Ein Korrektor, dessen Kommentare erklären, warum eine Formulierung problematisch ist und wie man es besser machen könnte, hat qualitativ gearbeitet.

Drittens prüft man, ob die Korrekturen konsistent sind. Man wählt stichprobenhaft einen Fehlertyp aus, zum Beispiel die Verwendung von „das“ und „dass“, und prüft, ob dieser Fehler im gesamten Text konsistent korrigiert wurde. Inkonsistente Korrekturen sind ein Zeichen für unzureichende Gründlichkeit. Und viertens prüft man, ob der Korrektor Fehler eingeführt hat, also ob er korrekte Formulierungen durch falsche ersetzt hat. Das ist selten, kommt aber vor, besonders bei Korrektoren ohne ausreichende Sprachkompetenz.

Was gute Korrektoren über Stil und Argumentation sagen

Was gute Korrektoren über den Stil einer Masterarbeit kommunizieren, geht über einzelne Satzkommentare hinaus. Ein qualitativ hochwertiger Korrektor gibt am Ende des Korrekturdurchgangs häufig eine kurze Zusammenfassung seiner wichtigsten Beobachtungen: Was sind die häufigsten Stärken des Texts? Was sind die häufigsten Schwächen? Und welche übergreifenden Verbesserungsempfehlungen hat er?

Diese Zusammenfassung ist besonders wertvoll, weil sie über das einzelne Kommentar hinausgeht und dem Autor eine Gesamteinschätzung der sprachlichen Qualität seiner Arbeit gibt. Was dabei konkret kommuniziert werden sollte: häufig auftretende Fehlertypen, die der Autor beim Eigenkorrekturlesen zukünftiger Arbeiten besonders beachten sollte; Stärken des Texts, die erhalten werden sollten; und Empfehlungen für eine weitere Überarbeitungsrunde, wenn der Korrektor der Ansicht ist, dass eine weitere Runde die Qualität erheblich verbessern würde.

Wie man einen guten Anbieter erkennt

Was die Merkmale eines guten Anbieters für das Korrekturlesen von Masterarbeiten sind: Erstens eine klare, transparente Beschreibung der Leistung und ihrer Grenzen. Ein Anbieter, der auf seiner Website oder in seinem Angebot klar beschreibt, was er tut (Korrektheit, Stil, formale Konsistenz) und was er nicht tut (inhaltliche Veränderungen, Ghostwriting), ist transparenter und damit vertrauenswürdiger als einer, der nur allgemein von „Korrekturlesen“ spricht.

Zweitens ist die Qualifikation der Korrektoren ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Anbieter, die die Qualifikation ihrer Korrektoren beschreiben, zum Beispiel akademischer Abschluss im Fachgebiet, Erfahrung mit wissenschaftlichen Texten, Kenntnisse der relevanten Zitierstile, sind transparenter als solche, die keine Angaben über ihre Korrektoren machen. Drittens sind Referenzen und Nachweise früherer Arbeiten hilfreich. Was ein guter Anbieter vorweisen kann: Referenzen früherer Auftraggeber, Beispiele korrigierter Dokumente oder eine Beschreibung der eigenen Qualitätssicherungsprozesse.

Warnsignale bei Korrekturlesungsanbietern

Was Warnsignale sind, die auf eine schlechte Leistungsqualität hindeuten: Erstens sehr kurze Bearbeitungszeiten für sehr günstige Preise. Ein qualitatives Korrekturlesen einer achtzigseitigen Masterarbeit braucht Zeit; wer innerhalb von vierundzwanzig Stunden zu einem sehr niedrigen Preis anbietet, wird nicht mehrere spezialisierte Korrekturdurchgänge machen können.

Zweitens sind unklare oder fehlende Leistungsbeschreibungen ein Warnsignal. Ein Anbieter, der nur sagt „Ihre Masterarbeit wird professionell korrigiert“, ohne zu beschreiben, was das konkret bedeutet, hat entweder keine klare Leistungsdefinition oder möchte die Unklarheit absichtlich nutzen. Drittens ist das Fehlen jeglicher Angaben über die Qualifikation der Korrektoren ein Warnsignal. Und viertens sind sehr kurze Reaktionszeiten auf Anfragen ohne inhaltliche Antworten ein Zeichen für einen Massenanbieter, der möglicherweise keine individuellen Leistungen erbringt.

Wie Preise für Korrekturlesen von Masterarbeiten gebildet werden

Was die Preisbildung beim Korrekturlesen von Masterarbeiten bestimmt: Erstens der Umfang des Texts, gemessen in Seiten, Standardseiten oder Wörtern. Zweitens der Qualitätszustand des Ausgangstexts: Ein Text mit vielen Fehlern braucht mehr Bearbeitungszeit als ein weitgehend fehlerfreier. Drittens die Tiefe des Korrektorats: Einfaches Korrekturlesen (nur Grammatik und Rechtschreibung) ist günstiger als ein vollständiges Lektorat mit stilistischer und struktureller Komponente. Und viertens die Dringlichkeit: Schnelle Bearbeitungszeiten kosten häufig mehr als normale Bearbeitungszeiten.

Was ein realistischer Preis für ein qualitatives Korrektorat einer Masterarbeit ist: Bei einem Umfang von achtzig bis hundert Seiten und einem vollständigen Korrektorat mit stilistischer Komponente sind bei seriösen Anbietern mit qualifizierten Korrektoren typischerweise mehrere hundert Euro zu veranschlagen. Wer für weniger als hundert Euro ein vollständiges Korrektorat einer hundert Seiten langen Masterarbeit angeboten bekommt, sollte kritisch fragen, was die Leistung konkret umfasst.

Kommunikation mit dem Korrektor

Was eine gute Kommunikation mit dem Korrektor vor dem Korrekturdurchgang beinhaltet: Man gibt dem Korrektor einen kurzen Überblick über die Masterarbeit, das Fachgebiet, den verwendeten Zitierstil und die spezifischen Schwerpunkte oder Problemstellen, die man selbst identifiziert hat. Diese Information ermöglicht dem Korrektor, seine Aufmerksamkeit gezielt auf die Bereiche zu richten, wo die größten Verbesserungspotenziale liegen.

Was eine gute Kommunikation nach dem Korrekturdurchgang beinhaltet: Man prüft die korrigierte Version sorgfältig, stellt bei unklaren Kommentaren Rückfragen an den Korrektor und gibt Feedback darüber, welche Korrekturen man akzeptiert und welche man ablehnt. Ein guter Korrektor ist offen für Rückfragen und bereit, seine Kommentare zu erklären oder alternative Formulierungen vorzuschlagen, wenn man mit einem Vorschlag nicht einverstanden ist.

Korrekturlesen englischsprachiger Masterarbeiten

Was beim Korrekturlesen englischsprachiger Masterarbeiten besondere Anforderungen stellt: Der Korrektor muss Englisch auf muttersprachlichem oder nahezu muttersprachlichem Niveau beherrschen und die Konventionen des akademischen Englisch im spezifischen Fach kennen. Was dabei besonders relevant ist: die idiomatische Korrektheit, also das Erkennen und Korrigieren von Germanismen in englischen Texten, also von Formulierungen, die grammatikalisch korrekt, aber idiomatisch unpassend sind, weil sie die Struktur des deutschen Satzbaus ins Englische übertragen.

Was außerdem beim Korrekturlesen englischsprachiger Masterarbeiten zu beachten ist: die Konsistenz in der Verwendung von British English oder American English. Wer British English in einigen Teilen und American English in anderen verwendet, macht einen Konsistenzfehler, der ein professioneller Korrektor identifizieren und standardisieren sollte.

Was nach dem Korrekturlesen zu tun ist

Was nach dem Erhalt der korrigierten Version zu tun ist: Man liest zunächst alle Kommentare des Korrektors durch, ohne sofort Änderungen anzunehmen. Dann akzeptiert man die Änderungen, die man für korrekt und sinnvoll hält, und lehnt die ab, mit denen man nicht einverstanden ist. Bei unklaren Kommentaren fragt man beim Korrektor nach, bevor man eine Entscheidung trifft.

Was man außerdem nach dem Korrekturlesen tun sollte: eine eigene abschließende Korrekturrunde, die die eingearbeiteten Korrekturen auf Konsistenz prüft und sicherstellt, dass bei der Einarbeitung keine neuen Fehler entstanden sind. Was dabei häufig passiert: Das Annehmen oder Ablehnen von Track-Changes-Kommentaren kann den Textfluss beeinflussen, und manchmal entstehen dabei neue Formulierungsprobleme, die eine abschließende Eigenkorrektur erfordert.

efactory1 als Anbieter

efactory1.de bietet professionelles Korrekturlesen und Lektorat für Masterarbeiten durch qualifizierte Korrektoren mit akademischem Hintergrund und Erfahrung in wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten. Was die Leistung von efactory1 auszeichnet: mehrere spezialisierte Korrekturdurchgänge, nachvollziehbare Kommentierung aller Änderungen im Überarbeitungsmodus, stilistische und formale Konsistenzprüfung und, wenn gewünscht, eine kurze Zusammenfassung der häufigsten Befunde. Auch englischsprachige Masterarbeiten werden von muttersprachlichen Korrektoren bearbeitet.

Als Bery Ventures GmbH mit Sitz in Köln, Pilgrimstraße 6, bietet efactory1.de ein persönlich erreichbares Büro, Teilzahlungsmodell und Geld-zurück-Garantie. Eine unverbindliche Anfrage mit Kostenangabe ist jederzeit kostenlos möglich. Jetzt anfragen.

Häufig gestellte Fragen

Was leistet professionelles Korrekturlesen von Masterarbeiten?

Systematische Prüfung auf Grammatik, Rechtschreibung, Interpunktion, wissenschaftlichen Stil, Ausdruckspräzision und formale Konsistenz durch mehrere spezialisierte Korrekturdurchgänge. Alle Änderungen sind im Überarbeitungsmodus nachvollziehbar dokumentiert und kommentiert.

Was unterscheidet einen Profi von einem Laien?

Vollständigkeit (alle Fehlerebenen werden geprüft), Konsistenz (Fehlertypen werden im gesamten Text gefunden), Begründbarkeit (Korrekturen basieren auf Regeln, nicht Intuition) und Fachkompetenz (Terminologie und Konventionen des Fachgebiets werden beachtet).

Woran erkenne ich einen guten Anbieter?

Klare Leistungsbeschreibung, transparente Preisgestaltung, nachweisbare Qualifikation der Korrektoren, realistische Bearbeitungszeiten und keine unrealistisch niedrigen Preise für umfangreiche Leistungen.

Wie beurteile ich die Qualität der erhaltenen Korrektur?

Prüfen ob offensichtliche bekannte Fehler gefunden wurden, ob Kommentare nachvollziehbar und lösungsorientiert sind, ob Korrekturen konsistent über den gesamten Text angewendet wurden, und ob keine neuen Fehler eingeführt wurden.

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